Dorfgemeinde
Szigetszentmárton gehört zu den altesten Siedlungen auf der Insel.Die archeologischen Funde (ein kleiner Wagen aus Ton,der zur Zeit im Nationalmuseum ausgestellt ist)beweisen,dass das Dorf vor etwa viertausend Jahren bewohnt war.Das Dorf wurde in Urkunden zuerst als Szentmárton zur Zeit des Königs IV.László erwahnt.Im Mittelalter trug es den Rang eines Marktfleckens.Die Gemeinde erscheint zuerst 1528 auf der Karte des Schreibers Lázár.Laut des Steuerverzeichnisses vom Jahre 1546 kommen auf der Liste ausser Priester Máté und dem Richter Kálmán 43 Familiennamen mit 26 Hausern vor.Zur Zeit der Kampfe gegen die Türken verminderte sich die Zahl der Bevölkerung.Am Anfang des 18.Jahrhundert liess der Gutsherr Savoyai deutsche Ansiedler niedersiedelnDas Zusammenschreiben von 1735 erwahnt 20 deutschsprachige Familien. Die katholische Kirche wurde 1778 erbaut.Die Überschwemmungen im Jahre 1838 veruhrsachten grosse Schaden im Dorf.1886 wütete ein grosser Brand
.Laut der Volkserzahlung von 1910 war 90% der Einwohner deutschtsprachig.Der zweite Weltkrieg forderte zahlreiche Opfer.An ihnen erinnert uns das Denkmal neben der Kirche.Die Aussiedlungen 1945-46 sind die dunkelsten Kapitel des Dorfes.
Szigetszentmarton war immer berühmt von seinem lebhaften kulturellen Leben und wegen Pflege seiner Traditionen.
Die Gemeinde ist seit Jahrzehnten ein berühmter Erholungsort.der Donauufer ist bei den Anglern sehr beliebt.
Die Ortschaft liegt im südlichen Teil der Csepel-Insel.Von der Hauptstadt aus kann man sie mit der HÉV ab Station Közvágóhíd, mit Volán-Bussen oder mit PKW erreichen.
Der Name der Gemeinde weist zum Einen auf den Schutzpatron des Kirche,St.Martin und zum Anderen auf die geographische Lage des Dorfes hin.
Dei Einwohnerzahl des Dorfes betragt .2060. Neben der Kommunalverwaltung (der zur Zeit aus 6 Mitgliedern besteht) wirkt seit 1994 auch eine deutsche Selbstverwaltung
Die öffentlichen Versorgungsnetze für Strom,Wasser,Gas , Kanalisation und auch Telefon stehen zur Verfügung.
In Szigetszentmárton leben fleissige,gutgelaunte,gastfreundliche Menschen.
Aktualisiert (Mittwoch, den 14. September 2011 um 12:45 Uhr)




